Kategorie-Archive: … und sonst

Politik der Verachtung

trump-andrew-seamanJodi Dean: „Trump bedient sich eines offenen Rassismus und Sexismus, einer Verachtung und Überheblichkeit, die – so zumindest verlangt es jede Form von Höflichkeit und politischer Korrektheit – eigentlich zu unterdrücken wären. Sein Handeln zeigt, was ökonomische Ungleichheit wirklich bedeutet: Höflichkeit ist was für die Mittelschicht, ein normativer Rahmen, der die Wut der Enteigneten und die Verachtung der Enteigner*innen einhegt.“

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Neue Rechte in Wissenschaft & Politik

Das Repertoire der Neuen Rechten ist vielfältig: Sexismus und Ungleichheit wird mit darwinistischen Versatzstücken gerechtfertigt – danach würden Werte, wie Solidarität und soziale Gerechtigkeit, nur zu einer Verweichlichung der Gesellschaft beitragen; Leistungsapologeten wettern gegen gesellschaftliche Umverteilung und zu zahlende Steuern, die sie als ungerechtfertigte Zwangsabgabe empfinden – Denken, welches sich in den aufgeblasenen Windungen eines Weiterlesen →

Streik! Wie war das noch?

Huelga„Eine eigenartige Sache so ein Generalstreik, geplant und durchgeführt für ein genau festgelegtes Datum und nur für die Dauer von vierundzwanzig Stunden. Die Regierung freut sich darüber, dass sie schon am nächsten Tag ihre  Wirtschaftsreformen weiterführen kann. Wenn Arbeitsniederlegungen Sinn haben, dachte ich von der Höhe meiner zwanzig Jahre, dann liegt das an ihrer Dauer, an der Drohung, den Streik fortzusetzen. Weiterlesen →

Europa: Plädoyer für ein gerechtes Gemeinwesen

Bleibt die Arbeitsgesellschaft so, wie sie gegenwärtig existiert, dann können wir davon ausgehen, dass uns zwar nicht die Arbeit ausgeht, aber bezahlte Arbeitsplätze fortwährend abgebaut werden. In Anbetracht dieses Dilemmas stellt sich die Frage, wie einem demokratischen Europa Legitimation verschafft werden kann, das uns aus der Ohnmacht gegenüber unserer eigenen Zukunft befreit und die Wiederaneignung unserer Zeit ermöglicht? Weiterlesen →

Zur moralischen Ökonomie der europäischen Asylvergabepraxis

FlüchtlingslagerGemeinsam mit der EU-Grenzschutzagentur Frontex, die ihre Zahlen bewusst in die Höhe treibt, dramatisieren Politiker*innen und Medien den Zuzug schutzsuchender Menschen, die in die EU einreisen. Diskussionen zu Flüchtlingsfragen werden immer seltener sachlich geführt, stattdessen werden Geflüchtete als potenzielle Bedrohung wahrgenommen. Dadurch, dass sich das Narrativ der Krise in Bezug auf die Migrationsbewegungen im Sommer 2015 durchsetzen konnte, werden eine Mitleidspolitik und dementsprechende Diskurse möglich, die das Recht auf Asyl immer mehr als willkürlichen Gnadenakt erscheinen lassen. Weiterlesen →

Demokratie ohne Inhalt

ALAIN BADIOU„Was sind heute die pompösen Symbole der Macht? Was ist der unantastbare Wert, derjenige, der dazu führt, dass es eine bedauerliche Anwesenheit der Gegenwart gibt? Was ist die subjektive Triebfeder unserer Zustimmung zur Welt, wie sie ist? Was ist der phallische Fetisch unserer Zeit?“ fragt Badiou in seinem Vortrag „Images du temps présent“ im Auditorium der Sorbonne, um gleich darauf zu antworten: „Das Symbol der gegenwärtigen Zeit, ihr Fetisch, das, was die nackte Macht ohne Abbild mit einem falschen Bild bedeckt, ist das Wort »Demokratie«. Ausschließlich das Wort »Demokratie« betrachtet, handelt es sich hierbei um eine konstitutionelle Kategorie, eine juristische Hypostase.“ Weiterlesen →

Ausnahmezustand verlängert …

Paris 2015, Serge KalikaGestern hat das französische Parlament der Verlängerung des Ausnahmezustands ein weiteres Mal zugestimmt. Die Gefahren, die mit einem Gewöhnungseffekt daran einhergehen können, benennt Giorgio Agamben in einem Artikel des Journals Le Monde, der jetzt unter dem Namen „Vom Rechtsstaat zum Sicherheitsstaat“ in der der Zeitschrift LuXemburg nachzulesen ist. Ein wichtiger Text!

Foto: CC BY-NC-ND 2.0 |Serge Kalika| flickr.com

 

 

„Es geht um Gerechtigkeit“

Eine engagierte Rede über NSU, Verfassungsschutz, Rassismus sowie Asyl- und Flüchtlingspolitik hat Angelika Lex* anlässlich des ihr überreichten Georg-Elser-Preises** 2015 gehalten. Die Rede macht Mut und nennt die Dinge beim Namen, weshalb sie an dieser Stelle noch einmal nachzulesen ist.   Weiterlesen →

Politik der Trauer und Gewalt

„Daß wir verwundbar sind, daß andere verletzbar sind, daß wir dem Tod unterworfen sind, gerade wie es der Willkür eines anderen entspricht, sind alles Gründe für Furcht und Trauer. Weniger selbstverständlich ist allerdings, ob die Erfahrungen von Verwundbarkeit und Verlust geradewegs zu militärischer Gewalt und Vergeltung führen müssen. Es gibt andere Auswege. Weiterlesen →

Demokratische Transformation …

Demokratie kann auch verstanden werden, als eine Herrschaftsform, die versucht Macht „jenseits von traditionell verstandener konstituierter Macht und außerhalb von etablierten Staatsapparaten Möglichkeiten und Abläufe einzurichten, mit Organisationsmodellen, kollektiven Formen und Subjektivierungsweisen zu experimentieren, die sich der Indienstnahme widersetzen“ (Lorey*). Nachfolgend werden entlang eines grundlegenden Textes für radikaldemokratische Debatten die Merkmale des Politischen herausgearbeitet, um dann zu so etwas zu gelangen, was „libertärer Commonismus“ genannt werden könnte. Weiterlesen →

Zwei Schritte vor, einen zurück

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